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Gut funktionierende Teams als Investments in die Zukunft: Team-Trainings in der Natur integrieren Auszubildende gleich zu Beginn ihrer Laufbahn fest in das Unternehmen – Coach: „Das führt auf Dauer zu besseren Ergebnissen“

Profile Photo By: Carsten Hennig
October 5, 2017

Gut funktionierende Teams als Investments in die Zukunft: Team-Trainings in der Natur integrieren Auszubildende gleich zu Beginn ihrer Laufbahn fest in das Unternehmen – Coach: „Das führt auf Dauer zu besseren Ergebnissen“

Düsseldorf, 05. Oktober 2017 –
Hotellerie und Gastronomie gehören zu den Branchen, die in Deutschland mit am stärksten unter dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel leiden. Das setzt viele Betriebe – auch im gehobenen Bereich – erheblich unter Druck. Sie müssen dafür sorgen, alle Schichten füllen und für die Zukunft wirkliche Fachleute heranzuziehen, die Führungsverantwortung übernehmen und wiederum selbst den Nachwuchs aus- und weiterbilden kann.

Thomas Sablotny
Thomas Sablotny

„Entscheidend dabei ist, gleich am ersten Tag damit zu beginnen, die Auszubildenden in das Team zu integrieren und ihnen zu zeigen, welche Position sie einnehmen und was sie erwarten können“, sagt Thomas Sablotny, Inhaber von Kobon – Team Training Incentive aus Jüchen bei Düsseldorf. Er ist erfahrener Berater in Hotellerie und Gastronomie und setzt seit vielen Jahren individuelle Konzepte für Betriebe um, die professionell mit ihrem Nachwuchs umgehen wollen. Dabei konzentriert er sich vor allem auf Team-Trainings in natürlicher Umgebung, um Kommunikation und Kooperation zwischen Auszubildenden, Mitarbeitern und Vorgesetzten herzustellen. Das folgt der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Menschen 80 Prozent von dem behalten und umsetzen, was sie selbst erlebt haben. „Das führt auf Dauer zu besseren Ergebnissen und stärkt den Betrieb nachhaltig. Wir stellen fest, dass gut funktionierende Teams – von den Lehrlingen bis zur Unternehmensspitzen – kaum Krankheitstage vorweisen, besseren Service für die Gäste bieten und sich viel stärker für das Unternehmen einsetzen“, berichtet Thomas Sablotny aus seiner Praxis.

Das klinge jedoch alles einfacher, als es tatsächlich sei. Denn jeder Auszubildende sei ein eigenständiges Individuum mit eigenen Vorstellungen, Ideen und Plänen – und somit sei es immer auch eine große Aufgabe, die neuen Auszubildenden im und mit dem Team zusammenzubringen. „Das folgt einem ganz einfachen Muster. Der Kochazubi ist immer in die Küchen- und Servicestrukturen eingebunden, die Verkaufsabteilung im Hotel kann nicht ohne den Empfang arbeiten und die Haustechnik muss im gesamten Unternehmen vernetzt sein, um schnellstmöglich einsatzbereit zu sein, wenn es irgendwie hakt. Jeder für sich besitzt spezielle Kompetenzen, die sich aber im Sinne des Unternehmens erst frei und in Gänze entfalten können, wenn die Rädchen wirklich ineinandergreifen und sich jeder auf den anderen verlassen kann.“

Wenn das System nicht funktioniere, komme es zwangsläufig zu Fehlern, die dann wiederum zu Konflikten führen können, was sich auf die Stimmung auswirke – und in der Folge werde der Betrieb in Mitleidenschaft gezogen. Die Gäste spüren die schlechte Stimmung, die Krankheitstage steigen, und Auszubildende brechen die Lehre ab. „Das ist nicht nur in der jeweiligen Situation problematisch, weil Personal und ein potenzieller Kandidat für die betriebliche Zukunft fehlen. Sondern auch, weil sich dies herumspricht. Das Stichwort ist Employer Branding: Der Ruf eines Betriebs als Arbeitgeber wird leiden, sodass die Bewerberfrequenz sinkt und irgendwann völlig aufhört. Dann gibt es auch keine Auszubildenden mehr“, warnt Thomas Sablotny.

Sablotny und sein Team setzen regelmäßige individuelle erlebnispädagogische Programme im Team-Building vor allem in der Hotellerie um, die die neuen und alten Mitarbeiter zusammenschweißen. Bei Outdoor-Erlebnissen werden neue Fähigkeiten vermittelt, die zu dem gewünschten Ziel des Unternehmens führen. Denn nur wenn die einzelnen Mitarbeiter – vom Auszubildenden bis zum Abteilungsleiter – sich als Teil des Teams fühlen, kann der Geschäftserfolg auf Dauer gelingen. „Kein Chef kann Team-Gefühl und Kooperation befehlen. Aber er kann durch gezielte Maßnahmen dafür sorgen, dass Kooperation und wertschätzende Kommunikation entstehen. Und das schon ab dem Ausbildungsstart“, weiß Thomas Sablotny aus Erfahrung.

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